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Der Junge, der die Bundesliga verzaubert
Es gibt Spieler, die sieht man einmal und vergisst sie nie. Florian Wirtz ist einer von ihnen. Er ist erst 21 Jahre alt, aber er spielt, als wäre er seit zehn Jahren dabei. Er sieht Pässe, die niemand sonst sieht. Er dribbelt durch Abwehrreihen, als wären sie aus Pappe. Und er lächelt dabei. Kinder lieben ihn. Nicht weil er der Beste ist – sondern weil er noch einer von ihnen ist. Er ist kein abgehobener Superstar. Er ist einer, der den Ball liebt.
Mein Neffe, elf Jahre alt, hat ein Poster von Wirtz über seinem Bett. Neben dem von Musiala. "Onkel, der ist so clever", sagt er. "Der macht immer das Richtige." Zum Geburtstag wollte er nur eins: ein Wirtz-Trikot. Kein Original, denn die Preise sind zu hoch. Aber eines, das so aussieht wie das von seinem Idol. Als er es auspackte, zog er es sofort an. Er trug es drei Tage lang. Er schlief darin. Er ging damit zur Schule. "Jetzt bin ich wie Wirtz", sagte er.
Florian Wirtz spielt bei Bayer Leverkusen. Unter Xabi Alonso ist er zu einem der besten Spieler der Bundesliga gereift. Aber es geht nicht nur um Tore oder Vorlagen. Es geht um seine Art, das Spiel zu lesen. Er weiß immer, wo seine Mitspieler stehen. Er hat diesen Blick, den nur ganz wenige haben. Kinder sehen das. Sie sehen, dass man nicht der Schnellste oder der Stärkste sein muss. Man muss nur klüger sein als die anderen.
Eine Mutter aus Köln erzählte mir, dass ihr Sohn, acht Jahre alt, ein Wirtz-Trikot mit seinem eigenen Namen bekam. "Er hat gesehen, wie Wirtz ein Tor aus 20 Metern geschossen hat", sagte sie. "Seitdem redet er von nichts anderem." Als das Trikot kam, zog er es sofort an. Er rannte auf den Bolzplatz und übte Schüsse von außerhalb des Strafraums. Die meisten gingen daneben. Aber er hörte nicht auf. Das ist die Mentalität von Wirtz.
Florian Wirtz ist auch ein Vorbild für junge Spieler, die nicht immer in der ersten Mannschaft stehen. Er selbst hat sich hochgearbeitet. Er hat Verletzungen überstanden. Er ist immer wieder aufgestanden. Kinder sehen das. Sie sehen, dass es nicht immer einfach ist. Aber dass es sich lohnt, dranzubleiben.
Die deutsche Nationalmannschaft hat mit Wirtz und Musiala zwei Juwelen. Sie sind die Zukunft. Kinder, die heute ihre Trikots tragen, werden in zehn Jahren sagen: "Ich war dabei, als Wirtz und Musiala angefangen haben." Und sie werden ihre Trikots als Erinnerung haben.
Wenn man nach "Florian Wirtz trikot kinder" sucht, geht es nicht darum, das teuerste Produkt zu kaufen. Es geht darum, dem Kind ein Gefühl zu geben. Ein Gefühl von "ich kann das auch". Kinder wachsen. Trikots werden zu klein. Sie nutzen sich ab, bekommen Löcher, werden dreckig. Ein teures Originaltrikot jedes Jahr zu kaufen, ist für die meisten Familien nicht drin. Das ist keine Schande.
Ein Vater aus Berlin kaufte seinem Sohn ein Wirtz-Trikot mit dessen eigenem Namen. Der Junge hatte nicht einmal danach gefragt. Er war sprachlos. "Papa, das ist meins!" Er zog es an und rannte sofort auf den Bolzplatz. Er spielte stundenlang. Als er zurückkam, war das Trikot voller Grasflecken, aber er strahlte. "Ich habe fünf Tore geschossen", sagte er. "Alle wie Wirtz."
Florian Wirtz ist noch jung. Er wird noch viele Jahre spielen. Die Kinder, die heute sein Trikot tragen, werden mit ihm wachsen. Sie werden seine Entwicklung verfolgen, seine Tore feiern, seine Pässe bestaunen. Und sie werden sich daran erinnern, dass sie sein Trikot schon trugen, bevor er Weltstar wurde.
Also wenn dein Kind nach einem Wirtz-Trikot fragt – sag ja. Du musst nicht das teuerste kaufen. Das Kind wird genauso glücklich sein. Denn wenn es das Trikot trägt, mit seinem eigenen Namen oder Wirtz' Namen, dann ist es nicht mehr in Deutschland. Dann ist es in Leverkusen. Dann ist es auf dem Platz. Dann ist es derjenige, der den Pass sieht, den keiner sieht. Und in dem Moment spielt es keine Rolle, wo das Trikot herkam. Das einzige, was zählt, ist das Gefühl. Und das ist weiß und rot. Das ist Bayer Leverkusen. Das ist Florian Wirtz. Aber vor allem ist es seines.

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